Willkommen auf der Website der Gemeinde Werke am Zürichsee



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4

Stellungnahme Flyer Urs Esposito Küsnacht

Geschätzte Kunden

Wir beziehen uns auf den Flyer von Urs Esposito und möchten seine Aussagen wie folgt richtigstellen:
 

Wasserpreise Gemeinde Küsnacht

  • Seine Aussage, dass sich der Wasserpreis der Werke am Zürichsee AG in der
    Gemeinde Küsnacht mehr als verdoppelt hat, stimmt nicht. An einem EFH Beispiel bezahlt der Kunde heute weniger pro m3 als im 2009.
  • Der Verbrauchspreis Wasser betrug gemäss Beispiel im 2009 1.84 CHF/m3 und im 2022 beträgt er 1.55 CHF/m3.
  • Mit Grundpreis usw. betrug der Frischwasserpreis im 2009 CHF 2.41/m3 und im 202CHF 2.37/m3.
     

Was änderte sich in den Jahren am Grundprinzip der Preisgestaltung:

  • Bis zum 31.12.2014 wurde als Basis für die Berechnung der Grundgebühr die Gebäudekubatur (Volumen) verwendet.
  • Um eine einheitliche und transparente Verrechnung zu gewährleisten, wurden per 01.01.2015 neue Grundlagen für die Berechnung des Grundpreises eingeführt. Der Grundpreis, speziell bei Einfamilienhäusern, deckte in der Vergangenheit den Anteil der fixen Kosten bei der Infrastruktur (Leitungsnetz und Reservoire) nicht und wurde entsprechend angepasst.
  • Wichtig: Die damalige Anpassung der Grundgebühr war ertragsneutral für die Werke am Zürichsee AG. Vor der Anpassung bezahlten Kunden mit grossen Gebäuden hohe Grundgebühren, obwohl minimale Wasseranschlüsse vorhanden waren wie bei Tiefgaragen, Scheunen, Bürogebäuden, usw. Nach der Änderung wurden diese entlastet und z.B. EFH bezahlten etwas mehr, aber wie bereits erwähnt, war diese Anpassung ertragsneutral für die Werke am Zürichsee AG.
     

Abwasserpreise

  • Seine Aussage, dass sich die Abwasserpreise in der Gemeinde Küsnacht mehr als verdreifacht haben, stimmt nicht.
  • Zuständig für das Abwasser ist die Gemeinde Küsnacht und nicht die Werke am
    Zürichsee AG.
  • Die Abwasserpreise werden im Auftrag der Gemeinde durch die Werke am Zürichsee AG bei den Kunden eingefordert.
  • Die Preise werden demzufolge durch den Gemeinderat/ARA verabschiedet und nicht vom VR Werke am Zürichsee AG.
  • Gemäss Musterhaushalt sind die Preise um 57% gestiegen.
     

Wieso sind die Energiepreise der Abwärme ARA zweieinhalbmal so teuer wie konventionell erzeugte Energie?

  • Die Aussage von Herrn Esposito stimmt nicht. Mit der Fernwärme wird dem Eigentümer neu Wärme geliefert und der Eigentümer muss daher keine eigene Heizung mehr kaufen, betreiben und unterhalten. Der Energiepreis der Fernwärme darf somit nicht mit dem Energiepreis von Öl oder Gas verglichen werden.
  • Die Werke am Zürichsee AG hat für viele Liegenschaften, welche sich ans Fernwärmenetz angeschlossen haben, einen Kostenvergleich gemacht. Eine Ölheizung war dabei meistens praktisch gleich teuer wie die Fernwärme und eine Gasheizung war je nach Gebäudegrösse etwas günstiger als die Fernwärme.
  • Mit den aktuellen Öl- und Gaspreisen ist Fernwärme die günstigste Heizvariante.
  • Wie sich die Preise von Öl, Gas und Strom in Zukunft entwickeln werden ist ungewiss, aber wir gehen davon aus, dass die Fernwärmepreise künftig weiterhin vergleichbar bleiben.
  • Weiter wird durch die Fernwärme der CO2-Ausstoss wesentlich verringert und es bestehen keine weiteren Auflagen durch das neue Energiegesetzt im Kanton ZH.

Dokument Stellungnahme Flyer Urs Esposito (pdf, 110.5 kB)


Datum der Neuigkeit 14. Apr. 2022
  • © copyright 2022 Werke am Zürichsee AG