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Fernwärme

Informatives


Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bei einer konventionellen Wärmepumpe geht man davon aus, dass sie rund 2/3 Umgebungswärme und 1/3 Strom nutzt. Hier fällt das Verhältnis nicht besser aus, zudem ist ein Teil der eingesetzten Energie fossiles Erdgas. Warum installieren die Hauseigentümer dann nicht gleich eigene Wärmepumpen-Heizungen?nach oben
Eine grosse Wärmepumpe arbeitet effizienter als viele Kleine. 2. Sie als Kunde haben dann wieder ein technisches Gerät, welches gewartet, unterhalten und erneuert werden muss und zudem Platz benötigt. 3. In Ihrem Haus kann nicht auch noch eine zusätzlich Spitzenlastheizung mit Gas installiert werden, dies wäre viel zu aufwendig.
Durch das Fernwärmenetz steigt der Stromverbrauch in Küsnacht deutlich. Wie kann das Projekt dann umweltschonend sein?nach oben
Der Stromverbrauch darf nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist die Veränderung beim gesamten Energieverbrauch. Die Einsparung an fossiler Energie fällt viel höher aus als der Stromverbrauch der Wärmepumpe.
Hat die WaZ die Wirtschaftlichkeit gut genug geprüft?nach oben
Ja. Für das Fernwärmenetz wurde eine detaillierte Studie mit Businessplan erstellt. Dieser zeigte die Wirtschaftlichkeit für verschiedene Szenarien und Preisentwicklungen (Strompreis, Gaspreis, Zinsniveau etc.) auf. Jedes Szenario ergab einen positiven Kapitalwert – das Projekt lässt sich also über die Dauer von 30 Jahren in jedem Fall wirtschaftlich realisieren. Die anschliessend eingeholte Second-Opinion durch ein zweites Ingenieurbüro bestätigte die Wirtschaftlichkeit.
Was geschieht, wenn die Wärmepumpe ausfällt?nach oben
Für diesen Fall umfasst die Heizzentrale einen Gaskessel. Er dient auch dazu, den höheren Wärmebedarf an kalten Tagen abzudecken.
Was kosten die Heizzentrale und das Fernwärmenetz?nach oben
Die 1. Etappe mit Heizzentrale, Hauptnetz und Hausanschlüssen, die innerhalb von fünf Jahre gebaut wird, löst Investitionen von rund 12 Mio. Franken aus.
Was passiert, wenn der Wärmebedarf des Gebäudes sinkt – zum Beispiel durch eine nachträgliche Wärmedämmung?nach oben
Die bestellte Wärmebezugsleistung lässt sich nachträglich anpassen, sodass auch der Leistungspreis sinkt.
Was passiert, wenn die Hauseigentümer ihre benötigte Leistung zu gering angeben und der Hausanschluss zu klein bemessen ist?nach oben
Kleine Abweichungen können durch die Einstellungen an der Wärmeübergabestation ausgeglichen werden. Bei grossen Abweichungen jedoch – wenn der Wärmetauscher zu klein ist – muss die komplette Übergabestation getauscht werden. Daher ist es wichtig, den Anschluss richtig zu dimensionieren.
Was passiert, wenn die Hauseigentümer ihre benötigte Leistung zu gering angeben und die Heizzentrale insgesamt an ihre Leistungsgrenze stösst?nach oben
Die Heizzentrale wird über genügend Leistungsreserven verfügen. Zudem nimmt die benötigte Leistung tendenziell eher ab als zu, weil die Häuser immer besser isoliert sind.
Was passiert, wenn sich die Anlage als doch nicht wirtschaftlich erweist?nach oben
Für die Eigentümer ändert sich nichts, da sich die WaZ vertraglich zu einer Wärmelieferung während der vereinbarten Laufzeit von 35 Jahren verpflichtet und auch die Preisbildung klar definiert ist.
Welche Arbeiten erledigt die WaZ in den einzelnen Liegenschaften und welche müssen die Hauseigentümer selber übernehmen?nach oben
Den Anschluss ans Fernwärmenetz und die Installation der Übergabestation erledigen die WaZ und Spezialunternehmen im Auftrag der WaZ. Die Anpassungen der Wärmeverteilung geben die Hauseigentümer in Auftrag.
Welcher Strommix wird für die Wärmepumpe genutzt?nach oben
Der Strombezug für die Wärmepumpe wird mit Naturstrom (100% Wasserkraft) abgedeckt.
Wie funktioniert die Heizzentrale?nach oben
Dem gereinigten Abwasser der ARA wird durch Wärmetauscher Energie entzogen. Dadurch kühlt es von seinen üblichen 10–20 °C um etwa 6–7 °C ab. Die aus dem Abwasser gewonnene Wärme geht an ein Kältemittel über. Eine grosse Wärmepumpe verdichtet diese Flüssigkeit, sodass sie sich weiter aufheizt. Ein zweiter Wärmetauscher überträgt die Energie des Kältemittels ans Wasser im Fernwärmenetz. Dieses erhält dadurch eine Temperatur von gut 70 °C.
Wie funktioniert die Verteilung der Fernwärme?nach oben
Das 70 °C heisse Wasser wird über isolierte, im Boden verlegte Rohre verteilt. In jede Liegenschaft, die Fernwärme bezieht, ist eine Hausanschlussleitung verlegt. Im Innern des Gebäudes gibt es eine Fernwärmeübergabestelle, die dem heissen Wasser des Fernwärmenetzes Wärme zum Heizen und fürs Warmwasser entzieht.
Wie wirkt es sich auf den Zürichsee aus, wenn das Abwasser kälter eingeleitet wird?nach oben
Es wirkt sich positiv aus, weil der See damit vor unnötiger Erwärmung im Winter verschont bleibt. Diesen erwünschten Effekt bestätigt auch das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich.
Wurden die Kunden gefragt, ob sie überhaupt ein Fernwärmenetz wünschen?nach oben
Ja, die WaZ führte eine schriftliche Kundenbefragung durch. Die antwortenden Kunden bekundeten mehrheitlich Interesse daran, ihre Liegenschaft ans Netz anzuschliessen.
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